Stromanbieter vergleichen und wechseln.
Prüfen Sie Angebote für Ihren Wohnort und Ihren Verbrauch. Der bestehende CHECK24-Vergleich begleitet Sie bis zum Angebot.
Der Vergleich wird von CHECK24 bereitgestellt. Preise, Tarifauswahl und Vertragsdetails sehen Sie direkt im Rechner. Bei einem vermittelten Abschluss können wir eine Vergütung erhalten.
Wenn Sie Stromkosten senken oder einen Vertrag mit passenden Bedingungen finden möchten, vergleichen Sie Tarife für Ihre Postleitzahl und Ihren Jahresverbrauch. Der Wechsel ist kostenlos. Prüfen Sie neben dem Jahrespreis auch den Gesamtpreis, die Vertragslaufzeit, die Kündigungsfrist und die Bonusbedingungen.
Nach Angaben der Bundesnetzagentur wechselten 2025 rund 6,7 Millionen Haushalte ihren Stromanbieter und sparten zusammen etwa 280 Millionen Euro. Wie viel Sie persönlich sparen, hängt von Ihrem Verbrauch, Ihrem Wohnort und Ihrem bisherigen Vertrag ab.
Stromtarife nach Jahreskosten vergleichen
Für den Tarifvergleich brauchen Sie Ihre Postleitzahl und Ihren Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh). Den Verbrauch finden Sie auf der letzten Jahresabrechnung. Wenn Sie gerade eingezogen sind und noch keine eigene Abrechnung haben, schätzen Sie zunächst den Jahresverbrauch Ihres Haushalts. Vergleichen Sie später mit Ihrem tatsächlichen Verbrauch.
Ein Stromtarif setzt sich meist aus einem Grundpreis und einem Arbeitspreis zusammen. Der Grundpreis fällt unabhängig vom Verbrauch an; der Arbeitspreis wird für jede verbrauchte Kilowattstunde berechnet. Vergleichen Sie die voraussichtlichen Jahreskosten für Ihren Verbrauch. Ein niedriger Arbeitspreis allein macht einen Tarif nicht unbedingt günstiger, wenn der Grundpreis hoch ist.
Prüfen Sie den Jahrespreis außerdem einmal mit und einmal ohne einmalige Boni. Ein Bonus kann das erste Lieferjahr rechnerisch verbilligen, während Grund- und Arbeitspreis danach stärker ins Gewicht fallen. Sehen Sie sich deshalb auch an, was der Tarif im zweiten Jahr kostet, falls Sie nicht direkt wieder wechseln möchten.
Vergleichsportale erleichtern die Suche, zeigen aber nicht immer alle verfügbaren Tarife. Filter können bestimmte Tarife ausblenden, und Provisionen oder Werbung können die Darstellung beeinflussen. Kontrollieren Sie, ob die Ergebnisse nach Gesamtkosten sortiert sind und ob Boni bereits eingerechnet wurden. Vergleichen Sie das gefundene Angebot anschließend mit den Vertragsbedingungen auf der Website des Anbieters. Vertragspartner ist der Stromanbieter, nicht das Vergleichsportal.
Laufzeit, Kündigungsfrist und Preisgarantie prüfen
Achten Sie auf die Mindestlaufzeit und die Kündigungsfrist. Für vorformulierte Stromlieferverträge darf die Erstlaufzeit höchstens 24 Monate betragen. Verlängert sich ein Vertrag danach auf unbestimmte Zeit, darf die Kündigungsfrist höchstens einen Monat betragen. Für viele Haushalte empfiehlt die Verbraucherzentrale eine Laufzeit von etwa zwölf Monaten als Orientierung. Das ist keine Pflicht: Entscheidend ist, ob Preis und Bindung zu Ihren Plänen passen.
Eine Preisgarantie begrenzt Preisänderungen für einen bestimmten Zeitraum. Lesen Sie genau, welche Preisbestandteile sie umfasst. Steuern, Abgaben oder Netzentgelte sind häufig ausgenommen. Eine Garantie für den gesamten Preis kann daher etwas anderes bedeuten als eine Garantie nur für einzelne Bestandteile.
Lesen Sie auch die Bedingungen für Neukunden- oder Sofortboni. Der Anbieter kann die Auszahlung an Bedingungen knüpfen. Zum Beispiel müssen Sie eine bestimmte Zeit beliefert worden sein oder als Neukunde gelten. Bei manchen Angeboten beginnen Vertragslaufzeit und tatsächliche Belieferung nicht am selben Tag. Prüfen Sie deshalb die konkrete Bonusklausel und verlassen Sie sich nicht allein auf den Betrag in der Tarifübersicht.
Berücksichtigen Sie neben den Kosten auch die Zahlungsweise, mögliche Zählerkosten und den Kundenservice. Wenn Ihnen Ökostrom wichtig ist, prüfen Sie, welche konkreten Tarifmerkmale der Anbieter dazu nennt. Ein Tarif mit dynamischem Preis ist eine eigene Vertragsart: Sein Arbeitspreis richtet sich nach dem Börsenpreis und verändert sich. Er passt eher zu Haushalten, die einen Teil ihres Verbrauchs zeitlich verschieben können, etwa mit einem Elektroauto oder einer Wärmepumpe. Schwankende Preise bringen zugleich ein Kostenrisiko mit sich.
Den Wechsel Schritt für Schritt erledigen
Notieren Sie zuerst Ihren Jahresverbrauch. Halten Sie außerdem die Kosten, das Vertragsende und die Kündigungsfrist Ihres bisherigen Vertrags fest. Vergleichen Sie dann Tarife für Ihre Postleitzahl und prüfen Sie beim Anbieter Preis und Bonus. Achten Sie auch auf dessen Bedingungen. Wenn das Angebot passt, beauftragen Sie den Wechsel und warten Sie auf die Bestätigung, ob und ab wann der neue Anbieter die Belieferung übernimmt.
Bei einem normalen Anbieterwechsel übernimmt der neue Lieferant häufig die Kündigung des alten Vertrags. Bei einer Sonderkündigung, zum Beispiel nach einer Preiserhöhung, sollten Sie selbst kündigen und die Frist aus dem Schreiben beachten. Verlassen Sie sich in diesem Fall nicht darauf, dass der neue Anbieter rechtzeitig für Sie kündigt.
Lesen Sie zum Wechseltermin den Zählerstand ab und bewahren Sie ihn zusammen mit dem Datum auf. Übermitteln Sie den Stand an die beteiligten Anbieter oder die zuständige Stelle. So lässt sich feststellen, welcher Verbrauch zu welchem Vertrag gehört.
Der technische Wechsel des Stromlieferanten muss werktags innerhalb von 24 Stunden möglich sein. Diese Frist verkürzt weder die Laufzeit noch die Kündigungsfrist Ihres bestehenden Vertrags. Sie beschreibt den technischen Ablauf, sobald der Wechsel vertraglich möglich ist.
Stromversorgung und Kosten beim Wechsel
Ein Anbieterwechsel führt nicht dazu, dass Ihre Wohnung ohne Strom bleibt. Wenn Sie nach einem Einzug Strom verbrauchen, ohne vorher einen anderen Liefervertrag abgeschlossen zu haben, kommt in der Regel ein Vertrag mit dem örtlichen Grundversorger zustande. Die Grundversorgung sichert die Belieferung, kann aber andere Preise und Bedingungen haben als ein frei gewählter Tarif. Schließen Sie den gewünschten Vertrag daher möglichst vor der ersten Stromentnahme ab. Ein späterer Wechsel gilt für die Zukunft und ersetzt den bereits vergangenen Grundversorgungszeitraum nicht rückwirkend.
Der Wechsel selbst ist grundsätzlich kostenlos. Der Strompreis besteht aber aus mehreren Bestandteilen, die ein Lieferant nicht alle beeinflussen kann. Am 1. April 2025 entfielen laut Bundesnetzagentur rund 40 Prozent des durchschnittlichen Haushaltsstrompreises auf Beschaffung, Vertrieb und Marge. Der übrige Teil bestand aus regulierten Netzkosten, Steuern, Abgaben und Umlagen. Ein günstigerer Liefervertrag verändert deshalb nicht automatisch sämtliche Bestandteile Ihrer Stromrechnung.
Preiserhöhung, Umzug und unerwünschte Verträge
Bei einer Preiserhöhung besteht in der Regel ein Sonderkündigungsrecht. Prüfen Sie die Frist und den möglichen Beendigungstermin in der Mitteilung Ihres Anbieters. Wenn Sie kündigen möchten, erklären Sie die Kündigung selbst und fristgerecht. Warten Sie nicht auf den regulären Vertragsablauf, wenn Sie das Sonderkündigungsrecht nutzen wollen.
Bei einem Umzug sollten Sie den bisherigen Vertrag und die Kündigungsmöglichkeiten frühzeitig prüfen. Für die neue Wohnung können Sie den gewünschten Liefervertrag vor dem Einzug beziehungsweise vor der ersten Stromentnahme abschließen. Wenn Sie zunächst ohne neuen Vertrag Strom nutzen, greift in der Regel die Grundversorgung.
Seien Sie vorsichtig, wenn jemand an der Haustür oder am Telefon Zählerdaten erfragt und Sie zu einem Wechsel drängt. Geben Sie Vertrags- oder Zählerdaten nicht unter Druck heraus. Wenn Sie online oder am Telefon einen unerwünschten Vertrag abgeschlossen haben, prüfen Sie das 14-tägige Widerrufsrecht und reagieren Sie innerhalb der geltenden Frist.
Werbung · Der Vergleich wird von CHECK24 bereitgestellt. Bei einem vermittelten Vertragsabschluss können wir eine Vergütung erhalten. Tarifauswahl, Preise und Bedingungen entnehmen Sie dem Rechner.