Bis in die Mitte der 1990er Jahre existierten in Deutschland zwar mehrere Stromanbieter, doch der Strommarkt war dennoch monopolistisch organisiert, denn es existierte keine Konkurrenz zwischen ihnen. Innerhalb seiner jeweiligen Region konnte jeder Stromanbieter die Preise weitgehend selbstständig festlegen, da für den Verbraucher keine Möglichkeit zu einem Wechsel bestand. Damit entfiel für die Stromkonzerne auch der Druck zu einer möglichst günstigen Erzeugung und Weitergabe des Stroms.
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Eine erste Hürde stellt die Auswahl des geeigneten Tarifs aus dem Dschungel von mehreren tausend unterschiedlichen Angeboten dar. Schnelle Hilfe bieten zahlreiche Stromtarifrechner im Internet, die anhand von Wohnort und jährlichem Stromverbrauch die günstigsten Tarife herausfiltern und in der Regel zusätzlich dem Grundtarif des örtlichen Stromversorgers gegenüberstellen, um das Sparpotential einschätzen zu können. Seinen jährlichen Stromverbrauch entnimmt der Interessent dabei einfach der letzten Jahresabrechnung. |
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wechseln.de ist selbst kein Stromanbieter, sondern stellt seit 2007 umfangreiche Informationen zu Themen rund um den Wechsel des Stromanbieters zur Verfügung. |
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Viele Stromkunden nutzen ihr Sparpotential nicht, sondern bleiben lieber bei einem Vertrag im Grundtarif des örtlichen Netzbetreibers, weil sie vor den veränderten Preisbestandteilen und Abrechnungsmodalitäten eines neuen Vertrages zurückschrecken. Ob sich der Wechsel des Stromanbieters auch dann noch lohnt, wenn sich im kommenden Jahr ihr Stromverbrauch ändert, können sie nur schwer abschätzen, die Unsicherheit ist daher groß. |
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Ein Stromanbieter mit einer Vielzahl unterschiedlicher Tarife für Kunden mit den unterschiedlichsten Anforderungen ist eprimo.de. Im Netzbereich der Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) fungiert eprimo als Grundversorger, im Zuge der Liberalisierung des Strommarkt hat er sein Angebot jedoch auch für Kunden aus dem übrigen Bundesgebiet geöffnet. Dabei differenziert er seine Preise innerhalb aller Tarife nach acht unterschiedlichen Lieferregionen. |
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Ein grundlegend anderes Tarifmodell als die meisten anderen Stromanbieter bietet flexstrom.de seinen Kunden an. Pakete von 1200, 2400, 3600, 5600 oder 7800 Kilowattstunden können vom Kunden in Voraus erworben und über einen Zeitraum von zwölf Monaten verbraucht werden. Zusätzlich zum Paketpreis wird lediglich ein fester monatlicher Grundpreis berechnet. Bei einem Minderverbrauch verfallen ungenutzte Kilowattstunden, ein etwaiger Mehrverbrauch wird dagegen nachträglich in der Jahresabrechnung berechnet. |
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